Vereinsgeschichte
Der Verein wurde 2016 von elf „Einwendern“ gegründet. Diese hatten sich nach der „Offenlage“ von Plänen für einen neuen Steinbruch auf der Bötzinger Endhahle zusammengetan, um gemeinsam für die Unversehrtheit der Landschaft im Schambachtal zu kämpfen. Die Aktivitäten konzentrierten sich anfangs naturgemäß auf das zentrale Anliegen, nämlich die Verhinderung eines industriellen Gesteinsabbaus auf der Endhahle. Inzwischen hat sich die Bandbreite der Aktivitäten deutlich erweitert.
Seit der Gründung vor 10 Jahren hat der als gemeinnützig anerkannte Endhahle-Verein immer mehr Mitglieder gewinnen können. Inzwischen sind mehr als 250 Personen als Mitglieder registriert.
Öffentlichkeitsarbeit
Beim Thema Steinbruch-Verhinderung war die Öffentlichkeitsarbeit ein wesentlicher Bestandteil der Vereinsaktivitäten, und vermutlich auch ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Um Entscheidungsträger und weitere Multiplikatoren zu sensibilisieren, führten die Vorstände zahlreiche Gespräche mit Vertretern von Berufsverbänden, aus der Landwirtschaft, mit Politikern, mit Gemeinderäten, aber auch mit Medienschaffenden. Dem selben Ziel dienten eigene Veröffentlichungen.
Naturschutz rund um die Endhahle
Die Vereinsarbeit dreht sich jedoch nicht ausschließlich um die Steinbruch-Pläne, ganz grundsätzlich geht es um den Schutz bzw. die ökologische Aufwertung der gesamten Landschaft rund um die Endhahle. Die Vereinsaktivitäten orientieren sich seit einiger Zeit verstärkt an Entwicklungen, die mit Veränderungen in der Landschaft zu tun haben. Stichwort: Aufgelassene Rebflächen.
Offiziell anerkannte
Umweltvereinigung
Ende 2024 konnte der Endhahle-Verein einen bemerkenswerten Erfolg verbuchen:
Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat ihm die Anerkennung als Umweltvereinigung nach §3 des Umweltrechtsbehelfsgesetzes zuerkannt. Damit verbunden sind Mitwirkungs- und Klagerechte bei umweltrelevanten Entscheidungen, die das Vereinsgebiet betreffen.
Von den neuen Rechtsmitteln hat der Verein bis jetzt noch keinen Gebrauch machen müssen. Sie könnten jedoch schon bald von großer Bedeutung sein!
Pressemitteilung
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