Entwicklung artenreicher Wiesen
Am Kaiserstuhl und auch auf Bötzinger Gemarkung werden immer mehr Rebflächen aufgegeben und fallen brach. Es bietet sich dadurch die Möglichkeit, auf solchen Flächen artenreiche Wiesen zu entwickeln, die zur biologischen Vielfalt beitragen.
Seitdem unser „Verein für den Erhalt der Kaiserstühler Endhahle und ihrer Umgebung e.V“ die Anerkennung als Umweltvereinigung besitzt, wollen wir noch mehr im Bereich des Naturschutzes und der Landschaftspflege tätig werden. Wir haben daher ein Projekt zur Umwandlung von aufgelassenen Rebgrundstücken zu artenreichen Wiesen gestartet.
Das Projekt ist eingebettet in das landesweite Projekt „Archewiesen“ - Ein Projekt zur Erhaltung des artenreichen Grünlands in Baden-Württemberg“ (Link) des Umweltministeriums.
Es widmet sich im Rahmen des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ der Wiederherstellung, Aufwertung und Neuanlage von artenreichem Grünland.
Hierfür stehen uns zwei Grundstücke auf der Ostseite der Endhahle und eines im Meißental zur Verfügung.
Es ist abgestimmt mit dem Regierungspräsidium Freiburg und wird vom biologischen Fachbüro ABL aus Freiburg begleitet.
Unser Verein erhält für die Leistungen eine Förderung im Rahmen der Landschaftspflege-Richtlinie des Landes Baden-Württemberg.
Die Ansiedlung eines artenreichen Kräuterbestands auf unseren Grundstücken erfolgte durch eine Mähgutübertragung von einer Spenderfläche, die oberhalb von Altvogtsburg im Naturschutzgebiet „Haselschacher Buck“ liegt.
Ab 2026 werden die Flächen 2-3 x pro Jahr mit Balkenmäher gemäht und das Mähgut abtransportiert.
Mahd des eingesäten Ackersenfs
Gemähte Wiese Endhahle
Abräumen des Mähguts auf Fläche Meisental
Erste Kräuter entwickeln sich auf unseren Archewiesen:
Saatwicke
Hahnenfuß
Flockenblume
Traubenhyazinthe

